Wie verwende ich natürliche Öle in der Pflege? Das kann euch überraschen!

Hallo! Mögt ihr natürliche Öle? Ich bin sicher, dass ihr sie gerne verwendet. Es gibt vermutlich niemanden, der Pflanzenöle getestet und sich darin nicht verliebt hat. Wenn ihr natürliche Öle in der Haar- oder Gesichtspflege gerne benutzt, kann dieser Beitrag interessant für euch sein. Es gibt sehr viele Anwendungsmöglichkeiten, die ihr noch nicht kennen könnt. Sogar im Rahmen der Haarpflege können Öle zahlreiche Kosmetikprodukte ersetzen – Haarsprays, zweiphasige Haarconditioner, Haarserum, Haarmaske … Ich verrate euch heute, in welchen Pflegebehandlungen ich Nutzen aus Pflanzenölen ziehe und wann sie bestens wirken!

1. ÖL ALS NACHTSERUM FÜR GESICHT

Ich habe Mischhaut in Richtung fettiger Haut, deswegen verwende ich keine natürlichen Öle am Morgen. Wenn sie auch für fettige Haut empfohlen werden, verursachen sie, dass mein Gesicht nach einer Zeit unästhetisch glänzt. Niemand überzeugt mich davon, dass Pflanzenöle nicht so wirken. Zum Glück gibt es ein paar Öle, die nicht komedogen wirken und meine Gesichtshaut nicht verstopfen, z. B. Tamanuöl, Jojobaöl oder Arganöl. In Bezug darauf verwende ich sie gerne für die Nacht – anstelle eines Nachtserums für Gesicht. Mein Lieblingsöl ist verjüngendes Arganöl, das ich meistens mit Jojobaöl vermische. So entsteht ein geniales verjüngendes uns feuchtigkeitsspendendes Gesichtsserum!

2. ÖL ZUR OCM-METHODE (GESICHTSREINIGUNG MIT ÖL)

Wisst ihr, dass natürliche Öle die besten reinigenden Kosmetikprodukte sind? OCM, also die Gesichtsreinigung mit Ölen, ist kein vorübergehender Trend, sondern eine wunderbare Gesichtskur. Dank dieser Behandlung kümmert ihr euch um das Gleichgewicht eurer Haut und garantiert ihr eine richtige Regeneration. Kein anderes Produkt entfernt Staub, Schmutz, Sebum, Toxine und Kosmetikreste besser als ein Pflanzenöl. Ihr könnt eine fertige Öl-Mischung zu OCM kaufen oder ein reinigendes Gesichtspflegeprodukt selber machen. Jeder Hauttyp mag andere Öle, aber in einer OCM-Mischung soll sich immer Rizinusöl befinden. Das ist eine wunderbare Basis für weitere Pflanzenöle, die ihr zu eurer Mischung zugebt. Die weiteren Öle müssen an den Hauttyp angepasst werden. Am Anfang empfehle ich euch, ein Öl zu Rizinusöl zuzugeben und zu prüfen, ob es angemessen für eure Gesichtshaut ist. Nach ca. 2 Wochen könnt ihr eure Mischung um das nächste Öl bereichern. Auf diese Art und Weise findet ihr ein perfektes Kosmetikprodukt für eure Gesichtshaut.

3. ÖL UNTER DIE AUGEN – BESSER ALS ANTI-AGE-AUGENCREME

Ein Pflanzenöl ist ebenfalls ein wirksames, natürliches Augenserum. Ich trage unter die Augen ein Öl in der festen Form am liebsten auf, also Kaffeebutter. Sie wirkt bei mir großartig. Sie regt die Mikrozirkulation an, entfernt Anschwellungen und spendet Feuchtigkeit. Die Kaffeebutter kümmert sich ebenfalls um die gesunde Hautfarbe und hilft, Augenringe loszuwerden.

4. ANTI-CELLULITE-ÖL – GENIALE KÖRPERMASSAGE

Wenn ihr nach solchen Kosmetikprodukten sucht, die euch beim Kampf gegen Cellulite helfen, sollt ihr auf die Kraft der natürlichen Öle setzen. Sie sind echt perfekt zum Kampf gegen Cellulite und Dehnungsstreifen. Geniale Effekte garantiert die bereits erwähnte Kaffeebutter, aber auch Mandelöl oder Avocadoöl. Zu diesen Ölen könnt ihr ein paar Tropfen ätherische Öle zugeben, beispielsweise Grapefruitöl, Zitronenöl, Zedernöl oder Wacholderöl.

5. ÖL ALS ZUTAT ZU ANDEREN KOSMETIKPRODUKTEN

Natürliche Öle sind reich an Vitaminen, Phytosterolen, Flavonoiden und anderen wohltuenden Substanzen. Aus diesem Grund lohnt es sich, sie zu verschiedenen Kosmetikprodukten zuzugeben, um ihre pflegende Wirkung zu intensivieren. Ich gebe Pflanzenöl zu Gesichtscremes und Haarconditionern zu. Außerdem vermische ich sie mit Tonerden. So entstehen fantastisch nährende und feuchtigkeitsspendende Masken.

6. ÖL ZUR INTENSIVEN HAARPFLEGE

Zum Schluss beschreibe ich meine beliebte Pflegebehandlung mit natürlichen Ölen, nämlich die Haarpflege mit Ölen. Das ist eine der populärsten und m. E. besten Anwendungsmöglichkeiten der Pflanzenöle. Wenn ihr kein kaltgepresstes Leinöl in der Küche habt, investiert ihr unbedingt in ein gutes Haaröl. Wie soll die Behandlung verlaufen? Ich shampooniere zuerst meine Haare – dazu verwende ich meistens ein Mizellenshampoo oder ein gut reinigendes Shampoo, das die Schuppenschicht öffnet. Danach trockne ich meine Haare leicht mit dem Handtuch und kämme sie mit einem grobzackigen Kamm aus – so wird das Öl gleichmäßig verteilt und die Haare verwirren nicht dabei. Für meine Haare ist 1 Esslöffel Öl ausreichend. Ich trage es nicht nur auf die gesamten Haare, sondern auch auf die Kopfhaut auf. So wird meine Kopfhaut gereinigt und die Haarwurzel werden gestärkt. Ich halte das Öl auf den Haaren mindestens eine halbe Stunde lang. Wenn die Zeit um ist, trage ich einen Haarconditioner auf – er emulgiert das Öl und bewirkt, dass es keine fettige Schicht auf den Haaren hinterlässt. Zum Schluss wasche ich mir wieder die Haare und lasse sie trocknen. Fertig!

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